I: Ziele und Strategien der QualitätsentwicklungI.1: Schulprogramm- Die Schule verfügt über ein Schulprogramm, das als Orientierung für die konkrete pädagogische Arbeit dient.
- Das Schulprogramm enthält realisierbare, konkrete, klar strukturierte, zeitlich eingegrenzte Ziele.
- Es ist auf wenige, vorgeplante, verbindliche Projekte zentriert.
- Das Qualitätsleitbild ist Teil des Schulprogramms.
- Es stellt die Besonderheiten unserer Schule im Bereich der Schulen für Erwachsene heraus.
I.2: Evaluation- Die Schule führt zur Begleitung von Entwicklungsprozessen Evaluationen zu ausgewählten Projekten durch.
- Die Projektevaluation dient einer realistischen Einschätzung von Gelingen und Scheitern, ermittelt Ursachen und zieht Konsequenzen.
- Die Schule pflegt eine Feedback-Kultur.
- Studierenden-Lehrer/innen-Feedbacks und kollegiale Hospitationen werden im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten und weiterentwickelt.
- Die Schulleitung holt zur Evaluation ihrer eigenen Arbeit über den Personalrat regelmäßige Lehrer/innen-Feedbacks ein.
II : Leitung und Organisation- Die Leitung der Schule zeichnet sich durch Transparenz und Verlässlichkeit aus.
II.1: Steuerung pädagogischer Prozesse- Die Unterrichtsentwicklung hat oberste Priorität.
- Die Schulleitung fördert die pädagogische Entwicklung durch Konsensbildung im Kollegium.
- Die Schulleitung sorgt dafür, dass Konferenzbeschlüsse eingehalten werden.
- Die Schulentwicklungsgruppe unterstützt die Schulleitung bei der pädagogischen Schulentwicklung.
II.2: Organisation und Verwaltung der Schule- Die Schulleitung nutzt zur regelmäßigen und zeitnahen Information des Kollegiums auch die Möglichkeiten digitaler Medien.
- Die Schulleitung arbeitet auf der Grundlage eines Aufgabenverteilungsplans. Sie erstellt regelmäßig Jahres- und Klausurpläne.
- Der Haushaltsausschuss sorgt für Transparenz im Umgang mit sächlichen Ressourcen.
- Die Schulleitung delegiert im Einvernehmen Aufgaben an Kolleginnen und Kollegen.
- Die Beauftragten arbeiten eigenverantwortlich und sind rechenschaftspflichtig. Kompetenzbereiche werden mit dem Kollegium abgesteckt, Schnittstellen definiert und die Übergabe wird organisiert.
II.3: Personalführung und –entwicklung- Die Schulleitung pflegt einen kooperativen Führungsstil und eine offene und vertrauensvolle Kommunikation.
- Bei der Vergabe besonderer Aufgaben und Funktionsstellen sorgt sie für Transparenz und Chancengleichheit.
- Die Neubesetzung von Stellen wird in Absprache mit dem Personalrat vorgenommen.
III: ProfessionalitätIII.1 Erhalt und Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen- Erhalt und Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen setzen voraus, dass ein angemessener zeitlicher Rahmen zur Verfügung steht.
- Das Kollegium bildet sich regelmäßig fort, informiert sich über den aktuellen Diskussionsstand in Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Erwachsenenpädagogik und berichtet darüber in den Fachkonferenzen und bei Bedarf in der Gesamtkonferenz.
- Die Schule beteiligt sich am landesweiten regelmäßigen Austausch der Schulen für Erwachsene in Hessen über Anforderungen und Inhalte der Unterrichtsfächer.
- Die Lehrerinnen und Lehrer setzen sich regelmäßig mit den gesetzlichen Vorgaben zu den Unterrichtsinhalten und –methoden kritisch auseinander, um u. a. mit dem HKM über die mit diesen Vorgaben gemachten praktischen Unterrichtserfahrungen in einen Dialog zu treten.
- Die Fachkonferenzen tagen regelmäßig, gestalten und entwickeln Projekte und sorgen für deren Umsetzung.
- Über den Fortbildungsplan entscheidet die Gesamtkonferenz.
III.2 Kommunikation und Kooperation im Kollegium- Zweimal pro Semester findet ein kurs- und fächerübergreifender Austausch über Leistungsstand der Studierenden statt.
- Es findet ein regelmäßiger Austausch über Lernstand und Unterrichtsentwicklung in den Fachkonferenzen statt.
- Das Kollegium pflegt den Zusammenhalt auch im Rahmen außerschulischer Aktivitäten.
- Die Integration neuer Kolleginnen und Kollegen erfolgt durch „Patenschaften“, die durch die Fachkonferenzen geregelt werden.
IV: SchulkulturIV.1 Pädagogische Grundhaltung- In der Schule herrscht eine entspannte, konstruktive Lernatmosphäre.
- Die Fähigkeit der Studierenden zu eigenverantwortlichem Lernen wird gefördert.
IV.2 Schulleben- Wir sehen die Vielfalt der Herkunftskulturen unserer Studierenden als Herausforderung an, unseren Beitrag zur Förderung ihrer gesellschaftlichen Integration zu leisten, d. h. ihrer Befähigung am politischen und kulturellen Leben teilzunehmen.
- Dies geschieht durch Sprachförderung und kulturelle Angebote.
- Das jährlich stattfindende Schulfest ist fester Bestandteil unserer Schulkultur.
- Die Schule pflegt den Kontakt zu ehemaligen Studierenden und Lehrkräften.
IV.3 Kooperation und Kommunikation nach außen- Die Schule betreibt offensiv Werbung.
- Sie steht in engem Kontakt mit den anderen Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs.
- Die Schule arbeitet mit den anderen Einrichtungen im HLL konstruktiv zusammen.
- Die Schule engagiert sich im Rahmen des HLL für den Aufbau der geplanten Sozial-, Berufs- und Bildungsgangberatung.
V: Lehren und LernenV.1 Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen- Ziele des Unterrichts sind systematischer Aufbau von Wissen sowie Förderung der Kritik- und Reflexionsfähigkeit.
- Der Unterricht ist kognitiv herausfordernd und aktivierend.
- Ein zentrales Anliegen der Schule ist das Fördern von sozialen Kompetenzen der Studierenden:
- Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit wird in Gruppen- und Partnerarbeit geübt, die Regeln für eine faire Kommunikation werden in Diskussionen erlernt.
- Die Unterrichtenden geben individuelle Leistungsrückmeldungen und fördern selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen, insbesondere auch bei der Behebung von individuellen Lerndefiziten.
V.2 Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse- Ziele von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden werden für Studierende transparent gemacht, Ergebnisse werden gemeinsam reflektiert.
- Bei Kursbeginn werden Leistungserwartungen und Leistungsbewertung verbindlich festgelegt.
- Die Lehrkräfte streben eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung an, indem sie ihre in Ausbildung und Fortbildung erworbenen methodisch-didaktischen Kompetenzen undogmatisch und variabel einsetzen.
- Die Lehrkräfte und die Studierenden nutzen die gute technische Ausstattung der Schule, indem sie im Unterricht mit dem activboard arbeiten und sich der Möglichkeiten des Internets (z. B. Lernplattform moodle, Filme, Wörterbücher, Landkarten, Gemälde, Fotos, Lexika etc.) bedienen.
V.3 Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen- Schulleitung und Kollegium legen großen Wert auf die Beratung der Studie-renden, durch Fachlehrkräfte, Tutoren und durch die Schulleitung beim Eintritt in den Bildungsgang.
- Die Schule verfügt über ein Förderkonzept „Deutsch als Unterrichtssprache“. Der Förderbedarf wird regelmäßig überprüft. Mit Priorität werden Aufbaukurse mit Schwerpunkt Deutsch und das Fach Deutsch als Zweitsprache in Vorkurs und Einführungsphase eingerichtet.
- Nach Möglichkeit wird Mathematik- und Englisch-Zusatzunterricht im Vorkurs erteilt.
V.4 Lernförderliches Klima und Lernumgebung- Die Lehrkräfte pflegen mit den Studierenden einen Umgang, der von Wertschätzung, Höflichkeit, Fairness und Unterstützungsbereitschaft gekennzeichnet ist.
- Die Schule bemüht sich um eine ansprechende Gestaltung der Lernumgebung.
VI. Ziele- Die Studierenden können aktuelles Zeitgeschehen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur und dessen Hintergründe verstehen, analysieren und beurteilen.
- Die Studierenden sind in der Lage, erworbene Kompetenzen auch in alltagspraktischen Situationen sinnvoll zu nutzen und umzusetzen.
- Die Studierenden erwerben die Voraussetzung dafür, ihre angestrebten beruflichen Pläne erfolgreich umzusetzen.
- Fachhochschulreife und Abitur befähigen zum erfolgreichen Absolvieren eines Studiums.
- Die Studierenden verfügen überfachliche, methodische, interkulturelle und soziale Kompetenzen.
- Das schulische Personal wirkt zusammen mit den Studierenden aktiv an der Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Schule mit.
- Die Schule trägt zum Abbau von ungleichen Bildungsvoraussetzungen und zur Verbesserung von Lebenschancen bei.
- Die Schule unterstützt die Studierenden dabei, sich am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu beteiligen.
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